Aktuelles

Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde e.V.

Liebe Mitglieder,

bei der Mitgliederversammlung am 18.09. wurde ich zum Präsidenten der DGO gewählt, mein Team wird aus Dr. Bernhard Wenning, Eike Lehmann, Uli Eberhard und Christian Bormann bestehen.
Wir werden uns im nächsten Magazin etwas umfangreicher vorstellen.
Zunächst möchte ich mich beim bisherigen Präsidenten, Bernd Döbel und dem ehemaligen Präsidium für die geleistete Arbeit bedanken.
Wir freuen uns sehr über das uns entgegengebrachte Vertrauen der Mitglieder und hoffen auf gute Zusammenarbeit im Interesse unserer gemeinsamen Sache.
Lasst uns gemeinsam nach vorn blicken, unsere Gesellschaft weiterentwickeln und unser Hobby voranbringen.

Daniel Krause

Vorankündigung der Jahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung (84. Bundestreffen) der DGO findet vom 17. bis 19. September 2021 in Wilhelmshaven statt. In diesem Rahmen wird auch die Mitgliederversammlung am 18. September 2021 veranstaltet werden. Hierfür wurden Abrufkontingente an Zimmern im Hotel Am Stadtpark, Friedrich-Pfaffrath-Str. 116, 26389 Wilhelmshaven, Tel.: 04421 9860, Email info@hotel-am-stadtpark.de DZ 100€, EZ 80€ inkl. Frühstück, abrufbar bis 01.08.2021 und im Hotel Rüstersieler Hof, Rüstersieler Str. 112, 26386 Wilhelmshaven, Tel.: 04421 913380, Email info@hotel-ruestersieler-hof.de, EZ 45€, DZ 35€ plus 7,50€ pro Person Frühstück, abrufbar bis 15.08.2021, gebucht.

Vorläufiges Programm JHV 2021 vom 17.-19. September

Freitag, 17.09.:

16.00 Stadtführung „Spaziergang durch die Kaiserzeit“

            Treffpunkt Touristenbüro, Ebertstraße 110, Wilhelmshaven 

            Gegenüber der Nordsee Passage. Dort befindet sich auch das Parkhaus.

18.00  Abendessen im Wilhelms Haven Hotel, Rheinstrasse 128, Wilhelmshaven

Samstag 18.09.:

10.00 Besuch Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven

Abfahrt mit dem Bus am Hotel Rüstersieler Hof um 09.20, über Hotel am Stadtpark

            Rückfahrt vom Marinemuseum um 13.00

            Mittagessen zur freien Verfügung

14.00 – 17.30 JHV im Hotel Rüstersieler Hof

Vortrag von Herrn Dr. Bernhard Wenning

Abendessen im Rüstersieler Hof

Sonntag, 19.09.:

10.00 Börse im Rüstersieler Hof

Um Anmeldung, beim Geschäftsführer, wird dringend gebeten!

Tischreservierung für die Börse an den Präsidenten.

Die gesamte Veranstaltung findet unter Vorbehalt der gesetzlichen Bestimmungen, im Bezug auf Covid-19, statt!


Einladung zur Jahreshauptversammlung der Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde e.V. am 18.09.2017 im Hotel Rüstersieler Hof, Rüstersieler Str. 112, 26386 Wilhelmshaven

Tagesordnung der Jahreshauptversammlung am 18. September 2021, 14.00 Uhr

  1. Begrüßung durch den Präsidenten
  2. Gedenken der verstorbenen Mitglieder
  3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung, Wahl eines Protokollführers
  4. Bericht des Präsidenten
  5. Berichte der beiden Vizepräsidenten
  6. Bericht des Geschäftsführers
  7. Bericht des Schatzmeisters
  8. Bericht aus dem Wissenschaftlichen Beirat
  9. Bericht aus der Redaktion / Vorstellung der neuen Redaktion
  10. Bericht der Kassenprüfer
  11. Anträge
  12. Entlastung der einzelnen Präsidiumsmitglieder
  13. Ehrungen
  14. Rücktritt des Präsidiums
  15. Wahl eines Wahlleiters und Neuwahl des Präsidiums
  16. Wahl der Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2021
  17. Festlegung des Tagungsortes der Jahreshauptversammlung 2022
  18. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung sind bis 01. August 2021 an den Präsidenten zu richten.



Altenburg war wieder ein voller Erfolg!

Mit Bangen hat man die letzten Wochen und Monate auf die Zahlen geblickt. Findet das Symposium statt oder nicht? Zu aller Erleichterung – ja, es fand statt und ja, es war wieder einmal eine rundum gelungene Sache.
In altbewährter Manier von Detlef Schade und seiner Crew in Zusammenarbeit mit dem Schloßmuseum vorbereitet, konnten wir ein schönes ordenskundliches Wochenende verbringen.


Bereits das freitägliche gemeinsame Abendessen fand großen Anklang, konnte man sich doch nach langer Zeit mal wieder in „3D“ treffen.


Samstag stand die Besichtigung der Ausstellung zum Ernestinischen Hausorden auf dem Programm. Diese Ausstellung muss man gesehen haben. Eine derartige Vielfalt an Orden und Ehrenzeichen einer Region wird man so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommen. Die Ausstellung läuft noch bis Anfang Oktober, von daher hat man noch lange Zeit, Altenburg zu besuchen.
Ein Schmankerl am Rande – Andrea Heinrich war nach langer Schließzeit des Museums die erste Besucherin und wurde vom Direktor mit einem Blumenstrauß beschenkt.


Das anschließende Symposium fand diesmal im – dem Anlass angemessenen – Festsaal statt und wurde von Wolfram Oblentz mit einer Buchpräsentation des Werks von Ralph Kirmse eröffnet, der gleich darauf – offensichtlich überrascht – mit dem Eric- Ludvigsen- Förderpreis ausgezeichnet wurde.
Das dreibändige Werk wurde ja bereits im letzten Magazin ausführlich besprochen und kann jedem nur wärmstens empfohlen werden.


Auch die weiteren Vorträge; von Ulrich Herr, zu Orden als Gestaltungselemente an Uniformen unter besonderer Berücksichtigung des Sachsen-Ernestinischen Hausordens, von Dr. Bernhard v. Wenning- Ingenheim, (Er)Diener(t) vieler Herren (…). Ludwig Freiherr von Gablenz – Ein Soldat in seiner Zeit, von Daniel Krause zu Fritz von Selle – das „ordenskundliche Musterbeispiel“ eines thüringischen Regimentskommandeurs und zum aktuellen Forschungsstand zum preuß. Hausorden von Hohenzollern im 1. Weltkrieg fanden guten Anklang.


Die sonntägliche Börse unter der bewährten Ägide des Teehausvereins war ausgesprochen gut besucht.
Fazit – viel besser geht’s nicht! Altenburg ist eine feste Größe in unserer Gesellschaft.

Daniel Krause

Andrea Heinrich wird als Erstbesucherin nach langer Schliesszeit vom Direktor mit Blumen bedacht

Dichtes Gedränge vor den Vitrinen

Ein paar Impressionen aus der Ausstellung


BEREITS ERSCHIENEN:

Soeben erschienen: Johanniter in Deutschland von Klaus H. Feder

Das Inhaltsverzeichnis zum Buch: Hier als Download!



Reportage:

Am 31. Mai wurde auf WDR5 eine Reportage für den pour le merite für Wissenschaft und Künste ausgestrahlt. In dieser Sendung kommt der Träger des Ordens und Germanist Albrecht Schöne und der Präsident der DGO e.V. Bernd Döbel zu Wort.

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/preussen-orden-100.html



DGO

Der Verein

1974 wurde der Bund Deutscher Ordensammler e.V. (BDOS) gegründet. Im Jahre 2010 wurde der Verein in Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde e.V. (DGO) umbenannt und führt die Sammler des In- und Auslandes zusammen. Über 1300 Mitglieder zählt unser Verein gegenwärtig. Zwei Bundestreffen und ein Symposium jährlich mit Sammler- und Tauschbörse, Ausstellungen und Vorträgen beweisen unsere Aktivität.
 Wir leisten und pflegen:
  • Grundlagenarbeit zur Phaleristik (Ordenskunde)
  • Forschungsarbeit
  • Information zu allen Fragen von Sammlern und Forschern
  • Fälschungsaufklärung
  • Weltweite Kontakte

Mehr als 20 Regionalgruppen sorgen monatlich für wichtige Kontakte untereinander. Alle Mitglieder werden durch die Vereinszeitschrift Orden und Ehrenzeichen – Das Magazin für Sammler und Forscher zweimonatlich bestens über viele Sammelgebiete und ordenskundliche Themen informiert.Werden Sie Mitglied! (Mitgliedsbeitrag 50,- Euro (ermäßigt 25,- € für Schüler und Studenten) – nicht EU-Staaten 60,- €), Aufnahmegebühr 10,- Euro.

Die Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde e.V. (DGO) ist durch Bescheid des Finanzamtes Heilbronn vom 26. August 2013, Steuernummer 65209/19858 als gemeinnützig anerkannt.
Es wird bestätigt, dass Zuwendungen nur zur Förderung von Wissenschaft und Forschung verwendet werden.
Der Verein ist somit berechtigt, sowohl für Mitgliedsbeiträge, als auch für Spenden, die ihm zur Verwendung und damit für die Erfüllung satzungsgemäßer Zwecke zugewendet werden, Zuwendungsbestätigungen auszustellen.

Das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e. V.

BDPräsident
Bernd Döbel
In der Rheinau 60
53639 Königswinter
Tel.: 02223 9095850
praesident@dgo-ev.de
Vizepräsident
Daniel Krause
Friedrich-Ebert-Str. 114
14467 Potsdam
Tel.: 0331/5811163
vizepraesident1@dgo-ev.de
Woerner Vizepräsident
Frank Wörner
Mendelssohnstr. 9
70619 Stuttgart
Tel.: 0711/472832
Schatzmeister
Ulrich Eberhardt
Postfach 1108
74257 Untereisesheim
Tel. 0177 4995050
schatzmeister@dgo-ev.de
LindnerGeschäftsführer und Geschäftsstellenanschrift
Jürgen Lindner
Württemberger Hof 3
71126 Gäufelden
Tel.: 07032/73906
geschaeftsfuehrer@dgo-ev.de
Kooptierte Mitglieder
Dr_Adler_FotokleinVorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates
Dr. Lars Adler M.A.
Landgraf-Philipps-Anlage 64
64283 Darmstadt
Tel.: 0173/3175801
wissenschaftlicher.beirat@dgo-ev.de
Informationen zum Wissenschaftlichen Beirat
Redakteurin des Vereinsmagazins Orden und Ehrenzeichen
Lena Wingen
In der Flent 13
53773 Hennef (Sieg)
Tel.: 0172/1610499
redaktion.oue@gmail.com
Redakteurin des Vereinsmagazins Orden und Ehrenzeichen
Mirjam Schulz-Buchholz
In der Flent 13
53773 Hennef (Sieg)
Tel.: 0172/5172530
redaktion.oue@gmail.com
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WebmasterBeauftragter für die Webseitenbetreuung
Uwe P. Brückner
Am Tegeler Hafen 6
13507 Berlin
Tel.: 0179/3501518
webmaster@ordensmuseum.de

Korrespondierende Mitglieder

Wissenschaftlicher Beirat

Wissenschaftlicher Beirat

THEORIA CUM PRAXI

Der Wissenschaftliche Beirat

Der Wissenschaftliche Beirat der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e. V. (im Folgenden kurz DGO genannt) arbeitet auf der Grundlage der Satzung des Vereins. Darin werden die Zwecke des Vereins festgeschrieben, unter denen die Erforschung der Orden und Ehrenzeichen als erste und bedeutendste Aufgabe der DGO-Mitglieder auszumachen ist.

Der Beirat setzt sich zum Ziel, die phaleristische Forschung ideell zu fördern und das Streben der Mitglieder der DGO – sowie anderer privater und öffentlicher Sammler – wissenschaftlich zu begleiten. Er ist bestrebt, die Phaleristik als Wissenschaftsbereich wie die Tätigkeit der DGO-Mitglieder auch unter den Mitgliedern anderer phaleristischer Vereine und Gesellschaften, unter den Vertretern verwandter Wissenschaftszweige, an Universitäten und in anderen öffentlichen Bereichen publik zu machen. Der Beirat berät das DGO-Präsidium in Fragen der wissenschaftlichen Ordenskunde. Als praktische Aufgaben stehen vor dem Beirat vor allem: die Förderung von phaleristischen Grundlagen-Publikationen und die Organisation und/oder Förderung der Phaleristik-Symposien, die in jedem Frühjahr veranstaltet werden.

Korrespondierende Mitglieder des Beirates sind die Herren PhDr. Attila Pandula, Budapest, und Prof. Dr. Dr. Gustav Andreas Tammann, Basel.

Als ständige Gäste werden zu den Beiratstagungen eingeladen: der Redakteur der Zeitschrift „Orden und Ehrenzeichen”, ein Vertreter des Redaktionsbeirates und der Inhaber des Phaleristischen Verlages Michael Autengruber. Ihre Mitwirkung an der wissenschaftlichen Arbeit wird als unverzichtbar betrachtet.

Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates gehören zu den aktivsten und qualifiziertesten Autoren von Zeitschrift und Verlag.

Grundlagen der Beiratstätigkeit sind:

die Satzung der DGO, die Arbeitsordnung des Beirates, das Dokument „Gedanken zu phaleristischen Grundfragen” und die Beiratsbeschlüsse.

Das Motto des Wissenschaftlichen Beirates THEORIA CUM PRAXI bedeutet:

Theorie und Praxis sind in der Beiratsarbeit untrennbar miteinander verbunden. Theoretische Abgehobenheit ist den Beiratsmitgliedern fremd.

Mitwirkung an Projekten des Wissenschaftlichen Beirates

Dazu konnten immer wieder auch Phaleristiker gewonnen werden, die weder der DGO noch dem Beirat angehörten – ähnliches gilt für ausländische Ordenskundler. Auch weiterhin können sich alle, die Lust dazu verspüren, an der wissenschaftlichen Arbeit beteiligen. Ihre Ansprechpartner sind der Beiratsvorsitzende und alle Beiratsmitglieder (siehe „Orden und Ehrenzeichen”, Vereinsteil).

Geschichtliches

Der Wissenschaftliche Beirat wurde auf dem 4. Gunzenhäuser Phaleristik-Symposium im April 1999 nach ca. einjähriger Vorbereitungsarbeit gegründet. Initiatoren und Gründungsmitglieder waren: Willi Waldvogel, Leipheim, der ehemalige Präsident der DGO; Werner Bergmann, Kirchenlamitz, Erster Vizepräsident, zuständig für die wissenschaftliche Arbeit in der DGO und Dr. Dietrich Herfurth, Berlin, Beiratsvorsitzender. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten ferner: Peter Groch, Berlin; Václav Mericka, Prag; Klaus-Peter Merta, Berlin; PhDr. Attila Pandula, Budapest; Dr. Peter Sauerwald, Kaarst; Dr. Gerd Scharfenberg, Berlin; Prof. Dr. Dr. Gustav Andreas Tammann, Basel; Dr. Günter Thiede, Berlin. (Kursiv gesetzt: Korrespondierende Beiratsmitglieder.)
Ehrendes Angedenken bewahrt der Beirat seinen inzwischen verstorbenen Mitgliedern: Václav Mericka, Klaus-Peter Merta und Willi Waldvogel.
Die Gründung des Wissenschaftlichen Beirates war angeraten, als in den 90er Jahren unter führenden Phaleristikern eine mehr oder weniger heftige Diskussion um phaleristische Grundfragen geführt wurde, darunter über die enge oder weite Fassung des Begriffs Phaleristik/Ordenskunde, über terminologische Probleme und über Defizite in der Phaleristik – letztere galt es genau zu bestimmen, um sie wirksam abbauen zu helfen. Um den wissenschaftlichen Meinungsstreit zu fördern und möglicherweise zu einer gemeinsamen Auffassung zu gelangen, genügte der Austausch über die Fachpresse nicht. Es musste ein Gremium geschaffen werden, in dem die anstehenden Fragen unmittelbar diskutiert werden konnten – der Wissenschaftliche Beirat.

Das in der DGO verkündete Programm PHALERISTIK 2000 zielte in dieselbe Richtung: den Bund der Ordenssammler in einen Verein für Sammler und Forscher zu wandeln. Wenig später drückte sich das auch in der Namensgebung des Vereins aus, der fortan den Zusatz Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde trug.

Arbeit und Ergebnisse

Die erwähnten Defizite in der theoretischen ordenskundlichen Arbeit bestanden zu dieser Zeit vor allem – doch beileibe nicht nur – auf folgenden Feldern: Erstens: Es fehlte an einer modernen Definition des Begriffs Phaleristik. Zweitens: Der Begriff Phaleristik kam weder in allgemeinen Nachschlagewerken, noch in den Schriften zu den Historischen Hilfswissenschaften vor, so dass er in der Öffentlichkeit wie in der Geschichtswissenschaft so gut wie nicht existierte. Drittens: Es gab kaum direkte Verbindungen zu Gremien, die andere Historische Hilfswissenschaften repräsentierten – etwa zur Numismatik, Heraldik oder Genealogie. Viertens: Phaleristische Publikationen – Bücher wie Zeitschriftenartikel – besaßen oft ein geringes wissenschaftliches Niveau. Fünftens: Es fehlten grundlegende Werke der Phaleristik – Grundriß, Lexikon, Bibliographie, Biographie… – was die Orientierung im Fachgebiet erschwerte und sie für Außenstehende und Neulinge nahezu unmöglich machte.

An der Beseitigung einiger dieser Defizite wurde inzwischen erfolgreich gearbeitet. So wurde eine allgemein anerkannte Definition der Historischen Hilfswissenschaft Phaleristik erarbeitet und in zahlreichen ordenskundlichen Büchern und Artikeln verwendet. Der Begriff Phaleristik wurde in bedeutende Publikationen des Brockhaus-Verlages aufgenommen. Die Beziehungen zwischen der DGO und einigen Universitäten wurden verbessert wie auch diejenigen zum HEROLD, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften sowie zu Schwestergesellschaften im Ausland. An Publikationen wurden gefördert: die Bibliographie Phaleristik (Nimmergut), die Ordenskunde – Handbuch der Phaleristik (Henning/ Herfurth) sowie die Schrift BDOS – Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde – gestern – heute – morgen (Keilbach/Geiger und andere). Bei anderen dringend benötigten Publikationen – wie etwa einer Schrift über Die Herstellung und die Hersteller von Orden und Ehrenzeichen in Deutschland – war der Beirat trotz intensiven Bemühens bislang noch nicht erfolgreich.

Arbeitsweise

Die Ziele und die Arbeitsweise des Beirates, wie sie in den Grundsatzdokumenten festgehalten sind, gebieten, dass der Beirat das ganze Jahr über kontinuierlich tätig ist, wobei er einmal im Jahr zu einer Plenartagung – zumeist in Berlin – zusammentritt, um die Arbeit zu koordinieren, die konkreten Aufgaben zu präzisieren und aktuelle Probleme zu beraten.
Die Beiratstätigkeit wird dokumentiert durch schriftliche Rechenschaftslegung gegenüber dem Präsidium der DGO in Form von Berichten und Protokollen. Die jährlichen Berichte des Beiratsvorsitzenden auf den DGO-Hauptversammlungen sind geeignet, die Mitglieder über die Beiratsarbeit und die aktuellen Vorhaben direkt zu informieren, sie bieten zugleich die Möglichkeit der Kontrolle und Meinungsäußerung zu dessen Tätigkeit. Durch die Veröffentlichung dieser Berichte in der Vereinszeitschrift sind allen DGO-Mitgliedern die Ergebnisse dieser Arbeit zugänglich.
Von Beginn an waren der Wissenschaftliche Beirat und seine Mitglieder Förderer und Mitgestalter der Phaleristik-Symposien, die von 1997 bis 2005 in der mittelfränkischen Stadt Gunzenhausen jeweils im Frühjahr veranstaltet wurden, danach in Sigmaringen (2006) und Bayreuth (2008) und – zusammen mit den Freunden der Österreichischen Gesellschaft für Ordenskunde – in Passau (2007) und Bregenz (2009). Zwischen 2000 und 2005 war der Beirat sogar Ausrichter und Gestalter der Symposien. Viele engagierte Ordenskundler fanden hier eine Plattform zur Vorstellung ihrer Arbeitsergebnisse.

Ausblick

Die Beiratsmitglieder werden auch weiterhin – jedes Mitglied für sich – durch Ausstellungen und Veröffentlichungen, darunter auch Buch- und Katalogpublikationen, die wissenschaftliche Publikationstätigkeit fortsetzen und damit zur Bereicherung der Phaleristik und der Verbreitung ihrer Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit beitragen. Sie werden sich in der Gemeinschaft des Rates neuen Problemen, aber auch den noch nicht diskutierten, bisher ungelösten Fragen zuwenden und versuchen, zu ihrer Beantwortung beizutragen. Sie werden mit ihren Arbeiten wie bisher an die Öffentlichkeit treten und über ihre Erfolge und Misserfolge schreiben und zur Mitwirkung an der wissenschaftlichen Arbeit animieren. Sie werden auch im Inneren ihres Zirkels nach Verjüngung trachten und – so die DGO-Mitglieder helfen – hoffentlich Erfolg dabei haben.

Dr. Dietrich Herfurth Berlin, den 23. September 2009
dietrichherfurth@web.de

Mitglied werden

Wie Sie Mitglied werden können!

Die DGO e.V. umfasst mehr als 1300 aktive Mitglieder im In- und Ausland. Mitglied kann unter der Annahme der Vereinsstatuten jeder werden. Die Mitgliedschaft beginnt jeweils rückwirkend zum Jahresanfang.  Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich erhoben und beträgt 50,- € für Deutschland und EU (ermäßigt 25,- € für Schüler und Studenten), für Nicht EU-Staaten 60,- €. Mit der Aufnahmegebühr (10,- € / einmalig bei Eintritt) erhält das neue Mitglied die Mitgliedsnadel, den Mitgliedsausweis sowie die Vereinsstatuten.

Falls Sie keinen Abbuchungsauftrag erteilt haben, überweisen Sie bitte unaufgefordert unter Nutzung folgender Bankverbindung:

Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde
Kreissparkasse Heilbronn
IBAN: DE02 6205 0000 0000 0055 24
BIC: HEISDE66XXX

Als Mitglied der DGO e.V. partizipieren Sie von folgenden Vorteilen:

  • zweimonatlicher Bezug der Vereinszeitschrift Orden und Ehrenzeichen mit ca. 60 Seiten, die Beiträge aus allen Sparten der Phaleristik enthalten
  • jährlich ein Bundestreffen mit interessanten Vorträgen und evtl. Tauschbörse
  • ein phaleristisches Symposium alle zwei Jahre mit Vortragsreihe, Exkursion und evtl. Bücherbörse
  • die Möglichkeit eine der sich in Ihrer Nähe befindlichen Regionalgruppen zu besuchen und mitzuwirken
  • die Möglichkeit einen Mitgliederbereich im unseren Partnerforum SDA zu nutzen, wo auf schnellem Wege spezielle Fragen zur Phaleristik oder zum Verein erörtert werden können

Um Mitglied zu werden, können Sie sich einen Mitgliedsantrag bestellen:

  • DGO e.V. Geschäftsstelle
  • c/o Jürgen Lindner
  • Württemberger Hof 3
  • 71126 Gäufelden

Oder: Hier den Mitgliedsantrag als PDF-Datei herunterladen, ausfüllen und absenden.

Der Verein Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde e.V. (DGO) ist durch Bescheinigung des Finanzamtes Heilbronn, Steuernummer 65209/19858 mit Bescheid vom 26.08.2013 als gemeinnützig anerkannt. Es wird bestätigt, dass Zuwendungen nur zur Förderung verwendet werden.

Der Verein ist berechtigt, sowohl für Mitgliedsbeiträge, als auch für Spenden, die ihm zur Verwendung für die Erfüllung satzungsgemäßer Zwecke zugewendet werden, Zuwendungsbestätigungen auszustellen.