{"id":1629,"date":"2013-12-07T11:36:57","date_gmt":"2013-12-07T11:36:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/?page_id=1629"},"modified":"2017-01-29T12:13:35","modified_gmt":"2017-01-29T12:13:35","slug":"die-befreiungskriege-im-spiegel-preussischer-auszeichnungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/links\/dokumente\/die-befreiungskriege-im-spiegel-preussischer-auszeichnungen\/","title":{"rendered":"Die Befreiungskriege im Spiegel preu\u00dfischer Auszeichnungen."},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: left;\">Die Befreiungskriege im Spiegel preu\u00dfischer Auszeichnungen. Eine historische und statistische \u00dcbersicht.<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Von Mike Estelmann<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die hier vorgestellte Ausarbeitung basiert im Wesentlichen auf den Grundlagen der 2013 ausgerichteten <a title=\"Gunzenhausen 2013\" href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/ausstellungen\/99-2\/gunzenhausen-2013\/\">Sonderausstellung<\/a> w\u00e4hrend der Sammlerb\u00f6rse in Gunzenhausen. Die statistischen Auswertungen st\u00fctzen sich dabei haupts\u00e4chlich auf amtliche Quellen, den Ordenslisten 1817 und 1825. Umfangreiche Aktenbest\u00e4nde der General-Ordens-Kommission (GOK) lieferten weitere wichtige Informationen und Daten. Insbesondere eine Archivalie, in der die Korrespondenz des 1813 in Breslau weilenden Pr\u00e4ses der Kommission, Generalleutnant Friedrich Otto von Diericke aufbewahrt wird, bot sehr aufschlussreiches Material zu den Vergaben preu\u00dfischer Orden und Ehrenzeichen in Zusammenhang mit dem ausgebrochenen Befreiungskrieg. Auf die Ausz\u00e4hlung der nach 1815 vergebenen zivilen Dekorationen wurde bewusst verzichtet, da nur \u00e4u\u00dferst selten eine gesicherte Interpretation zum Thema hergestellt werden konnte. Dennoch d\u00fcrften einige Vergaben in direktem Zusammenhang mit der behandelten Materie stehen. Das vermittelte, statistische Bild wird durch diese Tatsache jedoch nicht beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bekanntlich wurden die Vergaben preu\u00dfischer Orden und Ehrenzeichen durch die Stiftung des Eisernen Kreuzes in gro\u00dfem Umfang suspendiert. Dennoch erfolgten weiter Verleihungen, insbesondere an ausl\u00e4ndische Staatsb\u00fcrger. Der hier teilweise dargestellte Herkunftshintergrund der Beliehenen, l\u00e4sst ein klares, phaleristisches Bild entstehen und spiegelt gleichzeitig die jeweils aktuellen politischen und milit\u00e4rischen Koalitionen wieder. Sehr eindeutig dokumentiert die Auswertung dabei vor allem, die enge Anbindung an das russische Kaiserreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit der Verleihung eines Ordens war im Regelfall die Information des Empf\u00e4ngers durch ein K\u00f6nigliches Handschreiben verbunden. Die sp\u00e4ter \u00fcblichen, gedruckten Verleihungsurkunden, kannte man am Anfang des 19ten Jahrhunderts noch nicht. F\u00fcr die preu\u00dfischen Ehrenzeichen war die Ausgabe eines Besitzzeugnisses jedoch schon zeitgem\u00e4\u00df und m\u00f6glicherweise standen die Urkunden f\u00fcr Offiziere, denen das Eiserne Kreuz verliehen wurde, auch Pate f\u00fcr die sp\u00e4teren, mit gedrucktem Kopf und standardisierten Text, gestalteten Urkunden zu den k\u00f6niglich preu\u00dfischen Orden und Ehrenzeichen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Der Hohe Orden vom Schwarzen Adler<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Den preu\u00dfischen Hausorden stiftete Friedrich I, bereits am Tage vor seiner Kr\u00f6nung, n\u00e4mlich am 17. Januar 1701. Zur steten Erinnerung an seine aus den Niederlanden stammende Mutter, Luise Henriette von Oranien, wurde das Kleinod an einem Schulterband von oranger Farbe getragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In der ersten H\u00e4lfte des 19ten Jahrhunderts, fertigte man die dazugeh\u00f6rigen Bruststerne noch aus Pappe, Leder, Seide, Silberlahn und Pailletten. Daneben sind privat in Auftrag gegebene Sterne vollst\u00e4ndig aus Silber bekannt. Die Ritter des hohen Ordens vom Schwarzen Adler waren gleichzeitig Tr\u00e4ger des Roten Adler Ordens der 1. Klasse, nach 1861 dann des Gro\u00dfkreuzes.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Es gab insgesamt 38 Vergaben w\u00e4hrend der Befreiungskriege, die sich wie folgt verteilen:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Tabelle1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1634 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Tabelle1.jpg\" alt=\"Tabelle1\" width=\"350\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Tabelle1.jpg 583w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Tabelle1-300x244.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Tabelle1-368x300.jpg 368w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Weniger als ein Viertel ging an hochgestellte Preu\u00dfen, der Rest an alliierte Staatsm\u00e4nner und Gener\u00e4le. Der gr\u00f6\u00dfte Anteil der Beliehenen stammte aus Ru\u00dfland oder stand im Dienste des Zaren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1641\" aria-describedby=\"caption-attachment-1641\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-01-SAO-aus-OL1817.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1641\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-01-SAO-aus-OL1817.jpg\" alt=\"Abb. 1: Kleinod und Stern des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler. Abbildung aus der Preu\u00dfischen Ordensliste des Jahres 1817.\" width=\"800\" height=\"740\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-01-SAO-aus-OL1817.jpg 800w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-01-SAO-aus-OL1817-300x277.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-01-SAO-aus-OL1817-324x300.jpg 324w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1641\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 1: Kleinod und Stern des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler. Abbildung aus der Preu\u00dfischen Ordensliste des Jahres 1817.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Der Rote Adler Orden<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Rahmen der Reform des Ordenswesens im Jahre 1810 zum zweiten Orden des K\u00f6nigreichs Preu\u00dfen bestimmt, wurden mit dieser Dekoration allgemeine Verdienste um den Staat honoriert. In drei Klassen konnte die Auszeichnung, standesgerecht, vergeben werden. Um den Besitz einer zuvor getragenen Stufe anzuzeigen, f\u00fcgte der K\u00f6nig 1811 den Insignien der 1. und 2. Klasse ein dreibl\u00e4ttriges Eichenlaub hinzu. Die Herkunftsstruktur der zwischen 1813 und 1815 Beliehenen, setzt sich im Wesentlichen \u00fcber alle Rangklassen, analog zur Darstellung beim Hohen Orden vom Schwarzen Adler fort. Ein gro\u00dfer Anteil der Dekorierten stammte auch hier aus dem russischen Kaiserreich. Die Dekoration der ersten Klasse bestand aus einem am Schulterband zu tragenden Kleinod, sowie einem gestickten Bruststern, die zweite Klasse aus einem Hals- und die dritte aus einem Brustkreuz. Die B\u00e4nder waren jeweils wei\u00df, eingefasst von rotorangen Seitenstreifen. Beliehene, die nicht die Staatsangeh\u00f6rigkeit Preu\u00dfens besa\u00dfen, erhielten den Roten Adler Orden ohne Eichenlaub.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Vergaben w\u00e4hrend der Befreiungskriege:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Roter Adler Orden 1. Klasse.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Tabelle2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1637 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Tabelle2.jpg\" alt=\"Tabelle2\" width=\"352\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Tabelle2.jpg 587w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Tabelle2-300x223.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Tabelle2-402x300.jpg 402w\" sizes=\"auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Insgesamt sind es 80 direkte Vergaben, zu denen noch die 38 Ritter des Schwarzen Adler Ordens hinzugerechnet werden d\u00fcrfen. Somit lassen sich 118 Tr\u00e4ger des Roten Adler Ordens 1. Klasse feststellen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1642\" aria-describedby=\"caption-attachment-1642\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-02-298.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1642\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-02-298.jpg\" alt=\"Abb. 2: RAO1, 1. Modell (1810 - 1830) mit schr\u00e4gem, dunkellilafarbenen Adler, 29,8 Gramm, 59 x 59 mm. Die Kreuzarme leicht gew\u00f6lbt emailliert.\" width=\"1000\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-02-298.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-02-298-300x155.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-02-298-500x259.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1642\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 2: RAO1, 1. Modell (1810 &#8211; 1830) mit schr\u00e4gem, dunkellilafarbenen Adler, 29,8 Gramm, 59 x 59 mm. Die Kreuzarme leicht gew\u00f6lbt emailliert.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1643\" aria-describedby=\"caption-attachment-1643\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-03-Boyen-von.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1643\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-03-Boyen-von.jpg\" alt=\"Abb. 3: Ludwig Leopold Gottlieb Hermann von Boyen, als Milit\u00e4rreformer und Soldat mit h\u00f6chsten Auszeichnungen geehrt. Darunter auch der 1815 verliehene Rote Adler Orden 1. Klasse mit Eichenlaub.\" width=\"1000\" height=\"521\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-03-Boyen-von.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-03-Boyen-von-300x156.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-03-Boyen-von-500x260.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1643\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 3: Ludwig Leopold Gottlieb Hermann von Boyen, als Milit\u00e4rreformer und Soldat mit h\u00f6chsten Auszeichnungen geehrt. Darunter auch der 1815 verliehene Rote Adler Orden 1. Klasse mit Eichenlaub.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Roter Adler Orden 2. Klasse.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">1813 \u2192 82 Verleihungen<br \/>\n1814 \u2192 100 Verleihungen<br \/>\n1815 \u2192 21 Verleihungen<br \/>\nInsgesamt 203 Vergaben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Roter Adler Orden 3. Klasse.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">1813 \u2192 22 Verleihungen<br \/>\n1814 \u2192 52 Verleihungen<br \/>\n1815 \u2192 45 Verleihungen<br \/>\nInsgesamt 119 Vergaben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1644\" aria-describedby=\"caption-attachment-1644\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-04-RAO3-1.Mod_..jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1644\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-04-RAO3-1.Mod_..jpg\" alt=\"Abb. 4: RAO3, 1. Modell (1810 - 1830), mit schr\u00e4gem, helllilafarbenen Adler, 13,5 Gramm, 42 x 42 mm. Die Kreuzarme leicht gew\u00f6lbt emailliert.\" width=\"1000\" height=\"661\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-04-RAO3-1.Mod_..jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-04-RAO3-1.Mod_.-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-04-RAO3-1.Mod_.-453x300.jpg 453w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1644\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 4: RAO3, 1. Modell (1810 &#8211; 1830), mit schr\u00e4gem, helllilafarbenen Adler, 13,5 Gramm, 42 x 42 mm. Die Kreuzarme leicht gew\u00f6lbt emailliert.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1645\" aria-describedby=\"caption-attachment-1645\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-05-Urk.-1815-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1645\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-05-Urk.-1815-1.jpg\" alt=\"Abb. 5: Im April 1815 zeichnete der preu\u00dfische K\u00f6nig den Stettiner Hofprediger und Konsistorialrat Ludwig Wilhelm Br\u00fcggemann mit dem Roten Adlerorden 3. Klasse aus. Davon gibt das erhaltene K\u00f6nigliche Handschreiben Zeugnis, dort hei\u00dft es: \u201eIch benachrichtige Sie hierdurch, da\u00df Ich nach den von der General Ordens Kommission \u00fcber Ihr Gesuch vom 9ten Sept. v. J. Mir erstatteten Bericht Ihnen den roten Adler Orden der dritten Klasse verleihe, und die General-Ordens-Kommission danach angewiesen habe. Wien den 15 ten April 1815 Friedrich Wilhelm An den Hofprediger und Konsistorial Rath Br\u00fcggemann zu Stettin.\u201c\" width=\"1000\" height=\"1170\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-05-Urk.-1815-1.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-05-Urk.-1815-1-256x300.jpg 256w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-05-Urk.-1815-1-875x1024.jpg 875w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1645\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 5: Im April 1815 zeichnete der preu\u00dfische K\u00f6nig den Stettiner Hofprediger und Konsistorialrat Ludwig Wilhelm Br\u00fcggemann mit dem Roten Adlerorden 3. Klasse aus. Davon gibt das erhaltene K\u00f6nigliche Handschreiben Zeugnis, dort hei\u00dft es: \u201eIch benachrichtige Sie hierdurch, da\u00df Ich nach den von der General Ordens Kommission \u00fcber Ihr Gesuch vom 9ten Sept. v. J. Mir erstatteten Bericht Ihnen den roten Adler Orden der dritten Klasse verleihe, und die General-Ordens-Kommission danach angewiesen habe.<br \/>Wien den 15 ten April 1815 Friedrich Wilhelm<br \/>An den Hofprediger und Konsistorial Rath Br\u00fcggemann zu Stettin.\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1646\" aria-describedby=\"caption-attachment-1646\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-06-Urk.-1817-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1646\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-06-Urk.-1817-2.jpg\" alt=\"Abb. 6: Nur zwei Jahre sp\u00e4ter verstarb der Geistliche und der Orden musste an die General-Ordens-Kommission zur\u00fcckgegeben werden. Der K\u00f6nig wandte sich noch einmal pers\u00f6nlich an die Witwe und den Neffen, dr\u00fcckt sein Mitgef\u00fchl aus und teilte gleichzeitig mit, dass der Orden ihres verstorbenen Mannes eingegangen ist. Das Schreiben, datiert auf den 2ten April 1817 und ist vom K\u00f6nig pers\u00f6nlich unterzeichnet.\" width=\"1000\" height=\"1186\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-06-Urk.-1817-2.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-06-Urk.-1817-2-252x300.jpg 252w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-06-Urk.-1817-2-863x1024.jpg 863w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1646\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 6: Nur zwei Jahre sp\u00e4ter verstarb der Geistliche und der Orden musste an die General-Ordens-Kommission zur\u00fcckgegeben werden. Der K\u00f6nig wandte sich noch einmal pers\u00f6nlich an die Witwe und den Neffen, dr\u00fcckt sein Mitgef\u00fchl aus und teilte gleichzeitig mit, dass der Orden ihres verstorbenen Mannes eingegangen ist. Das Schreiben, datiert auf den 2ten April 1817 und ist vom K\u00f6nig pers\u00f6nlich unterzeichnet.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1647\" aria-describedby=\"caption-attachment-1647\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-07-Br\u00fcggemann-Ludwig-Wilhelm-Hofprediger-1759-1817-RAO3-1815-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1647 \" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-07-Br\u00fcggemann-Ludwig-Wilhelm-Hofprediger-1759-1817-RAO3-1815-01.jpg\" alt=\"Abb. 7: Hofprediger Br\u00fcggemann 1749 - 1817 dekoriert mit seinem Roten Adlerorden der 3. Klasse des 1. Modells.\" width=\"800\" height=\"1046\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-07-Br\u00fcggemann-Ludwig-Wilhelm-Hofprediger-1759-1817-RAO3-1815-01.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-07-Br\u00fcggemann-Ludwig-Wilhelm-Hofprediger-1759-1817-RAO3-1815-01-229x300.jpg 229w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-07-Br\u00fcggemann-Ludwig-Wilhelm-Hofprediger-1759-1817-RAO3-1815-01-783x1024.jpg 783w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1647\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 7: Hofprediger Br\u00fcggemann 1749 &#8211; 1817 dekoriert mit seinem Roten Adlerorden der 3. Klasse des 1. Modells.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Der Milit\u00e4r-Verdienstorden oder pour le m\u00e9rite<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Friedrich der Gro\u00dfe stiftete den Orden 1740 f\u00fcr allgemeine Verdienste. In Folge der Neuordnung des Ordenswesens wurde seine Bestimmung ab dem 18ten Januar 1810 ausschlie\u00dflich auf das Verdienst im Kampf gegen den Feind festgesetzt. Die verst\u00e4ndliche, antifranz\u00f6sische Haltung, f\u00fchrte dazu, dass der Orden meist mit seiner deutschen \u00dcbersetzung betitelt wurde. Ein Umstand der sich erst viele Jahre sp\u00e4ter wieder wandelte. Aus der Zeit der Befreiungskriege sind etliche Varianten des Kreuzes bekannt. Wie den Akten der GOK zu entnehmen ist, beauftragte man im Jahre 1813 beispielsweise schlesische Goldschmiede mit der Anfertigung der Dekorationen bevor die Herstellung 1814 wieder in Berlin Etablierung fand. Daneben sind etliche Exemplare bekannt, die aus russischen Werkst\u00e4tten stammen. Diese Tatsache kann auch nicht verwundern, da die meisten Beliehenen im Dienste des russischen Zaren standen.<br \/>\nDas Halsband war schwarz und von zwei silbernen Streifen eingefasst.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1648\" aria-describedby=\"caption-attachment-1648\" style=\"width: 403px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-08-plm-aus-OL-1817.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1648\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-08-plm-aus-OL-1817.jpg\" alt=\"Abb. 8: Milit\u00e4r-Verdienstorden, pour le m\u00e9rite, Abb. aus der Preu\u00dfischen Ordensliste 1817.\" width=\"403\" height=\"1000\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1648\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 8: Milit\u00e4r-Verdienstorden, pour le m\u00e9rite, Abb. aus der Preu\u00dfischen Ordensliste 1817.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1649\" aria-describedby=\"caption-attachment-1649\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-09-plm-1813.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1649\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-09-plm-1813.jpg\" alt=\"Abb. 9: Milit\u00e4r-Verdienstordens aus der Zeit der Befreiungskriege. Abb. mit freundlicher Genehmigung von www.medalnet.net.\" width=\"1000\" height=\"521\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-09-plm-1813.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-09-plm-1813-300x156.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-09-plm-1813-500x260.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1649\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 9: Milit\u00e4r-Verdienstordens aus der Zeit der Befreiungskriege. Abb. mit freundlicher Genehmigung von www.medalnet.net.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Vergaben w\u00e4hrend der Befreiungskriege:<\/span><br \/>\n1813 \u2192 573 Verleihungen<br \/>\n1814 \u2192 933 Verleihungen<br \/>\n1815 \u2192 60 Verleihungen<br \/>\n1816 \u2192 16 Nachverleihungen<br \/>\n1817 \u2192 6 Nachverleihungen<br \/>\n1818 \u2192 3 Nachverleihungen<br \/>\n1819 \u2192 3 Nachverleihungen<br \/>\n1820 \u2192 1 Nachverleihung<br \/>\n1821 \u2192 4 Nachverleihungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Insgesamt 1603 Vergaben, also fast doppelt so viele als im Ersten Weltkrieg. Bei diesem Orden dominieren die Tr\u00e4ger russischer Herkunft mehr als eindeutig. Zwischen 1813 und 1821 erhielten 1405 Russen oder im Dienste des Zaren stehende Offiziere den Milit\u00e4r-Verdienstorden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr besonders herausragende Taten konnte der Orden ab 1813 auch mit einem dreibl\u00e4ttrigen Eichenlaub verliehen werden. In solchen F\u00e4llen wurde grunds\u00e4tzlich ein komplettes Set verausgabt. Daraus resultierte, dass die Beliehenen nun zwei Orden trugen. Vom Oktober 1815 an, dokumentiert sich eine Korrespondenz verschiedener Instanzen, ehe der K\u00f6nig im Dezember 1817 per AKO gebot, dass zuk\u00fcnftig ein Band mit drei silbernen Streifen verausgabt werden sollte, um das doppelte Verdienst anzuzeigen. Es existiert eine Liste von seinerzeit noch 40 lebenden Tr\u00e4gern, denen ein solches probem\u00e4\u00dfiges Band mit drei silbernen Streifen zugestellt wurde und diese gleichzeitig aufgefordert wurden, den nun \u00fcberz\u00e4hligen Orden an die GOK zu remittieren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1650\" aria-describedby=\"caption-attachment-1650\" style=\"width: 667px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-10-EL-aus-OL-1817.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1650\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-10-EL-aus-OL-1817.jpg\" alt=\"Abb. 10: Abbildung eines Eichenlaubs aus der Ordensliste des Jahres 1817.\" width=\"667\" height=\"623\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-10-EL-aus-OL-1817.jpg 667w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-10-EL-aus-OL-1817-300x280.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-10-EL-aus-OL-1817-321x300.jpg 321w\" sizes=\"auto, (max-width: 667px) 100vw, 667px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1650\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 10: Abbildung eines Eichenlaubs aus der Ordensliste des Jahres 1817.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Vergaben w\u00e4hrend der Befreiungskriege:<\/span><br \/>\n1813 \u2192 5 Verleihungen<br \/>\n1814 \u2192 10 Verleihungen<br \/>\n1815 \u2192 15 Verleihungen<br \/>\n1816 \u2192 1 Nachverleihung an den Generalmajor und Brigadekommandeur von der Marwitz.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">42 Beliehene trugen bereits einen pour le m\u00e9rite und erhielten zwischen 1813 und 1815 zus\u00e4tzlich ein Eichenlaub. Somit ergab die Ausz\u00e4hlung insgesamt nur 73 Vergaben, also weitaus weniger als im Ersten Weltkrieg. Weiterhin ist es bemerkenswert, dass das Eichenlaub nicht an Russen oder deutsche Offiziere die im Dienste des Zaren standen verliehen wurde.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1651\" aria-describedby=\"caption-attachment-1651\" style=\"width: 630px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-10a-Hedemannvon-Generalmajor-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1651 \" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-10a-Hedemannvon-Generalmajor-02.jpg\" alt=\"Abb. 10a: Der Generalstabsoffizier August von Hedemann, erwarb den pour le m\u00e9rite bereits 1809. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhielt der Adjutant des Prinzen Wilhelm von Preu\u00dfen 1814. Erst danach d\u00fcrfte im das Eichenlaub zum Milit\u00e4r-Verdienstorden Ende des Jahres 1814 oder im Jahre 1815 verliehen worden sein. Das Bildnis zeigt ihn nach 1830 im Rang eines Generalmajors.\" width=\"630\" height=\"907\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-10a-Hedemannvon-Generalmajor-02.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-10a-Hedemannvon-Generalmajor-02-208x300.jpg 208w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-10a-Hedemannvon-Generalmajor-02-711x1024.jpg 711w\" sizes=\"auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1651\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 10a: Der Generalstabsoffizier August von Hedemann, erwarb den pour le m\u00e9rite bereits 1809. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhielt der Adjutant des Prinzen Wilhelm von Preu\u00dfen 1814. Erst danach d\u00fcrfte im das Eichenlaub zum Milit\u00e4r-Verdienstorden Ende des Jahres 1814 oder im Jahre 1815 verliehen worden sein. Das Bildnis zeigt ihn nach 1830 im Rang eines Generalmajors.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Der K\u00f6niglich Preu\u00dfische Johanniter- Orden<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Gestiftet von K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III am 23. Mai 1812 zum ehrenvollen Andenken an die aufgel\u00f6ste Ballei Brandenburg. Als Protektor des Ordens ernannte der Souver\u00e4n den Gro\u00dfmeister und die Ritter die f\u00fcr gesellschaftliches Engagement und Verdienste um den preu\u00dfischen Staat mit der Aufnahme in den Orden ausgezeichnet wurden. Voraussetzung war das evangelische Glaubensbekenntnis sowie die Zugeh\u00f6rigkeit zum Adelsstande. Es l\u00e4sst sich eine breit angelegte Ritterschaft aus deutschen Landen nachweisen, aber, im Gegensatz zu anderen preu\u00dfischen Auszeichnungen der Zeit von 1813 bis 1815, befinden sich nur zwei Russen unter den Beliehenen. Mit Sicherheit stand wohl die \u00fcberwiegende russisch-orthodoxe Konfession breiter angelegten Vergaben entgegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Johanniter-Orden war der einzige preu\u00dfische Orden, um den man auch nachsuchen konnte. In den Akten der GOK finden sich etliche Antr\u00e4ge auf Erteilung des Ordens. Das Halsband war schwarz.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Vergaben w\u00e4hrend der Befreiungskriege:<\/span><br \/>\n1813 \u2192 42 Verleihungen<br \/>\n1814 \u2192 44 Verleihungen<br \/>\n1815 \u2192 46 Verleihungen<br \/>\nInsgesamt 132 Vergaben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1652\" aria-describedby=\"caption-attachment-1652\" style=\"width: 405px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-11-JHO-OL-1817.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1652\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-11-JHO-OL-1817.jpg\" alt=\"Abb. 11: Die Ordensliste 1817 zeigt eine solche Abbildung des Johanniter-Ordens.\" width=\"405\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-11-JHO-OL-1817.jpg 405w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-11-JHO-OL-1817-121x300.jpg 121w\" sizes=\"auto, (max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1652\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 11: Die Ordensliste 1817 zeigt eine solche Abbildung des Johanniter-Ordens.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1653\" aria-describedby=\"caption-attachment-1653\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-12-Horst-August-Friedrich-Carl-Freiherr-von-der-1780-1861.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1653\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-12-Horst-August-Friedrich-Carl-Freiherr-von-der-1780-1861.jpg\" alt=\"Abb. 12: Auch auf nat\u00fcrlich wiedergegebenen Portr\u00e4ts erkennt man dieses fr\u00fche Modell sofort wieder. Bei dem Portr\u00e4tierten handelt es sich um den Freiherrn August Friedrich Carl von der Horst.\" width=\"1000\" height=\"592\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-12-Horst-August-Friedrich-Carl-Freiherr-von-der-1780-1861.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-12-Horst-August-Friedrich-Carl-Freiherr-von-der-1780-1861-300x177.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-12-Horst-August-Friedrich-Carl-Freiherr-von-der-1780-1861-500x296.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1653\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 12: Auch auf nat\u00fcrlich wiedergegebenen Portr\u00e4ts erkennt man dieses fr\u00fche Modell sofort wieder. Bei dem Portr\u00e4tierten handelt es sich um den Freiherrn August Friedrich Carl von der Horst.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1718\" aria-describedby=\"caption-attachment-1718\" style=\"width: 687px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/JOH-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1718 \" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/JOH-01.jpg\" alt=\"Abb. 12a: Als Realie zeigt sich dieser Orden in der gleichen Gestalt. Abbildung mit freundlicher Genehmigung der Gemeinschaft Berliner Ordensfreunde.\" width=\"687\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/JOH-01.jpg 859w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/JOH-01-257x300.jpg 257w\" sizes=\"auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1718\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 12a: Als Realie zeigt sich dieser Orden in der gleichen Gestalt.<br \/>Abbildung mit freundlicher Genehmigung der Gemeinschaft Berliner Ordensfreunde.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Der Luisen-Orden<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Unter diesem bedeutungsvollen Namen stiftete K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III mit Urkunde vom 3. August 1814 einen Orden, um auch die aufopferungsvollen Taten der Damen w\u00e4hrend der Befreiungskriege auszeichnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Kreuze der fr\u00fchen Verleihungen sind auffallend klein und gestalterisch nach russischer Art mit ballonartiger, schwarzer Emaillierung gefertigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Kreuz wurde an einem zu einer Schleife gebundenen wei\u00dfen Band mit schwarzen Seitenstreifen an der linken Schulter getragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Vergaben w\u00e4hrend der Befreiungskriege:<\/span><br \/>\n1814 \u2192 22 Verleihungen<br \/>\n1815 \u2192 74 Verleihungen<br \/>\nInsgesamt 96 Vergaben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1654\" aria-describedby=\"caption-attachment-1654\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-13-LUO-1.Modell.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1654\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-13-LUO-1.Modell.jpg\" alt=\"Abb. 13: Luisenorden, 1. Drittel 19. Jahrhundert, Gold und Emaille, 11,4 g.\" width=\"1000\" height=\"574\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-13-LUO-1.Modell.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-13-LUO-1.Modell-300x172.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-13-LUO-1.Modell-500x287.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1654\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 13: Luisenorden, 1. Drittel 19. Jahrhundert, Gold und Emaille, 11,4 g.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Das Milit\u00e4r-Ehrenzeichen<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">In zwei Klassen stiftete K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III am 30. September 1806 dieses Ehrenzeichen. Zun\u00e4chst bestand die Erste Klasse aus einer goldenen Medaille. Das Band war schwarz und wei\u00df ger\u00e4ndert und stand somit Pate f\u00fcr das zuk\u00fcnftige Band zum Eisernen Kreuz. Sp\u00e4ter entwickelte sich das aus den preu\u00dfischen Farben schwarz und wei\u00df kombinierte Band zum generellen preu\u00dfischen Kriegsband f\u00fcr Orden und Ehrenzeichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Per AKO vom 30. September 1814 wandelte der K\u00f6nig die goldene Medaille in ein silbernes Kreuz. Die aus massivem Gold gefertigte Medaille fiel wohl somit dem Sparzwang zum Opfer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1655\" aria-describedby=\"caption-attachment-1655\" style=\"width: 841px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-14-MEZ1-OL-1817.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1655\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-14-MEZ1-OL-1817.jpg\" alt=\"Abb. 14: Milit\u00e4r-Ehrenzeichen 1. Klasse; Abb. aus der Ordensliste 1817. Die kleine goldene Medaille hatte nach Hessenthal und Schreiber einen Durchmesser von 30 mm.\" width=\"841\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-14-MEZ1-OL-1817.jpg 841w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-14-MEZ1-OL-1817-252x300.jpg 252w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1655\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 14: Milit\u00e4r-Ehrenzeichen 1. Klasse; Abb. aus der Ordensliste 1817. Die kleine goldene Medaille hatte nach Hessenthal und Schreiber einen Durchmesser von 30 mm.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit der Stiftung des Eisernen Kreuzes wurde die Vergabe der Milit\u00e4rehrenzeichen suspendiert. Verleihungen an nicht preu\u00dfische Landeskinder blieben davon jedoch unber\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Vergaben der 1. Klasse w\u00e4hrend der Befreiungskriege:<\/span><br \/>\n1813 \u2192 20 davon 12 an Russen und 8 an Preu\u00dfen, letztere r\u00fcckwirkend f\u00fcr den Ru\u00dflandfeldzug von 1812<br \/>\n1814 \u2192 8 alle an Russen<br \/>\n1815 \u2192 2 beide Russen<br \/>\n1816 \u2192 1 Nachverleihung an einen russischen Feuerwerker<br \/>\n1817 \u2192 1 Nachverleihung an einen russischen Gardehusaren<br \/>\nInsgesamt 32 St\u00fcck.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1656\" aria-describedby=\"caption-attachment-1656\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-15-MEZ1-103.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1656\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-15-MEZ1-103.jpg\" alt=\"Abb. 15: Milit\u00e4r-Ehrenzeichen 1. Klasse, ab 1814. Das silberne Kreuz ist hohl gefertigt und wiegt lediglich 10,3 g.\" width=\"1000\" height=\"552\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-15-MEZ1-103.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-15-MEZ1-103-300x165.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-15-MEZ1-103-500x276.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1656\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 15: Milit\u00e4r-Ehrenzeichen 1. Klasse, ab 1814. Das silberne Kreuz ist hohl gefertigt und wiegt lediglich 10,3 g.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Vergaben der 2. Klasse w\u00e4hrend der Befreiungskriege:<\/span><br \/>\n1813 \u2192 384 davon 49 an Preu\u00dfen, letztere r\u00fcckwirkend f\u00fcr den Ru\u00dflandfeldzug 1812 und einige wenige an \u00d6sterreicher. Die gr\u00f6\u00dfte Anzahl der Medaillen ging an Russen.<br \/>\n1814 \u2192 59 an Russen und 8 an badische Soldaten<br \/>\n1815 \u2192 64 davon 32 an Russen und 32 an, Oldenburger, Hessen, Sachsen, Lipper und andere deutsche Nationalit\u00e4ten<br \/>\n1816 \u2192 13 Nachverleihungen, davon 6 an Russen und 7 an Deutsche<br \/>\n1817 \u2192 15 Nachverleihungen, alle an Russen<br \/>\n1819 \u2192 11 Nachverleihungen, davon 9 an Russen und 2 an Deutsche<br \/>\n1820 \u2192 1 Nachverleihung an einen russischen J\u00e4ger<br \/>\n1821 \u2192 5 Nachverleihungen, alle an Russen<br \/>\n1822 \u2192 4 Nachverleihungen, alle an Russen<br \/>\n1823 \u2192 4 Nachverleihungen, alle an Russen<br \/>\n1824 \u2192 3 Nachverleihungen, alle an Russen<br \/>\n1825 \u2192 1 Nachverleihung an einen russischen Feuerwerker<br \/>\nInsgesamt 572 St\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wie aus einer erhaltenen schriftlichen Aufstellung zu entnehmen ist, \u00fcberstellte die General-Ordens-Kommission dem russischen General Graf Wittgenstein am 18. Mai 1813 und General Bl\u00fccher am 31. August 1813 jeweils 200 Milit\u00e4r-Ehrenzeichen 2. Klasse zur Vergabe an russische Truppen. Dadurch erkl\u00e4rt sich die auff\u00e4llig hohe Anzahl von Verleihungen im ersten Kriegsjahr. Die 49 Medaillen an Preu\u00dfen gingen ausschlie\u00dflich an Kavalleristen, die im Ru\u00dflandfeldzug f\u00fcr Napoleon k\u00e4mpfen mussten. Das restliche preu\u00dfische Hilfskorps stand bekanntlich in Reservestellungen und nahm nicht erw\u00e4hnenswert an den Kampfhandlungen teil. Die verz\u00f6gerte Vergabe der Ehrenzeichen erfolgte an zur\u00fcckgekehrte Kriegsgefangene deren pers\u00f6nliches Verdienst somit allgemeine Beachtung und Belohnung fand.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1657\" aria-describedby=\"caption-attachment-1657\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-16-MEZ2-209.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1657\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-16-MEZ2-209.jpg\" alt=\"Abb. 16: Milit\u00e4r-Ehrenzeichen 2. Klasse, Silber massiv gepr\u00e4gt, 20,9 g.\" width=\"1000\" height=\"605\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-16-MEZ2-209.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-16-MEZ2-209-300x181.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-16-MEZ2-209-495x300.jpg 495w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1657\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 16: Milit\u00e4r-Ehrenzeichen 2. Klasse, Silber massiv gepr\u00e4gt, 20,9 g.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Bereits im Februar 1808 sah sich Friedrich Wilhelm III veranlasst durch einen Nachtrag zu den Verordnungen wegen der Verdienst-Medaillen anzuordnen, dass es sein Wunsch war, dass Mannschaften oder Beliehene aus dem Junkerstande, die sp\u00e4ter in den Offiziersstand aufstiegen, ihre bisher erworbenen Verdienst-Medaillen weiter trugen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Das Allgemeine Ehrenzeichen<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Diese Auszeichnung gr\u00fcndet sich auf die Erweiterungsurkunde zu den Preu\u00dfischen Orden und Ehrenzeichen vom 18. Januar 1810.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In zwei Klassen stiftete Friedrich Wilhelm III die Dekoration um Verdienste seiner Untertanen zu belohnen, die nicht den gesellschaftlichen Stand besa\u00dfen um einen Orden zu erhalten. Bestand die erste Klasse vorerst aus einer goldenen Medaille, wurde ab Oktober 1814, ein silbernes Kreuz verausgabt, analog zum Milit\u00e4r-Ehrenzeichen, mit dem die Dekorationen beider Klassen vollkommen identisch sind. Differenzierung finden beide Auszeichnungen nur durch das jeweilige Band. Das Allgemeine Ehrenzeichen wurde am wei\u00dfen, von zwei rotorangen Streifen eingefassten Bande des Roten Adler Ordens getragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Vergaben w\u00e4hrend der Befreiungskriege:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">1. Klasse<br \/>\n<\/span>1813 \u2192 3 Verleihungen<br \/>\n1814 \u2192 7 Verleihungen<br \/>\n1815 \u2192 24 Verleihungen<br \/>\nInsgesamt nur 34 Vergaben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1658\" aria-describedby=\"caption-attachment-1658\" style=\"width: 980px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-17-AEZ1-OL-1817.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1658\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-17-AEZ1-OL-1817.jpg\" alt=\"Abb. 17: Allgemeines-Ehrenzeichen 1. Klasse; Abbildung aus der Ordensliste 1817. Die kleine goldene Medaille hatte nach Hessenthal und Schreiber einen Durchmesser von 30 mm.\" width=\"980\" height=\"964\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-17-AEZ1-OL-1817.jpg 980w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-17-AEZ1-OL-1817-300x295.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-17-AEZ1-OL-1817-304x300.jpg 304w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1658\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 17: Allgemeines-Ehrenzeichen 1. Klasse; Abbildung aus der Ordensliste 1817. Die kleine goldene Medaille hatte nach Hessenthal und Schreiber einen Durchmesser von 30 mm.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">2. Klasse<br \/>\n<\/span>1813 \u2192 7 Verleihungen<br \/>\n1814 \u2192 9 Verleihungen<br \/>\n1815 \u2192 7 Verleihungen<br \/>\nInsgesamt nur 23 Vergaben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1659\" aria-describedby=\"caption-attachment-1659\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-18-AEZ2-210.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1659\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-18-AEZ2-210.jpg\" alt=\"Abb. 18: Allgemeines-Ehrenzeichen 2. Klasse, Silber massiv gepr\u00e4gt, 20,9 g, Stempelschneiderzeichen L f\u00fcr Loos.\" width=\"1000\" height=\"611\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-18-AEZ2-210.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-18-AEZ2-210-300x183.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-18-AEZ2-210-490x300.jpg 490w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1659\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 18: Allgemeines-Ehrenzeichen 2. Klasse, Silber massiv gepr\u00e4gt, 20,9 g, Stempelschneiderzeichen L f\u00fcr Loos.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Das Eiserne Kreuz<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Gestiftet mit Urkunde vom 10. M\u00e4rz 1813 in zwei Klassen und einem Gro\u00dfkreuz, symbolisiert diese Auszeichnung wie keine andere, die Befreiungskriege gegen die franz\u00f6sische Fremdherrschaft. Der Aufruf \u201eAn mein Volk\u201c und die Stiftung, dieser jegliche St\u00e4nde verbindenden Dekoration, lie\u00df Freiwillige aus allen Schichten in Massen zu den Fahnen eilen. Eine patriotische Bewegung, die geschichtlich wohl ihres gleichen sucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das emotional aufgeladene Kreuz aus Eisen, avancierte im Laufe der Zeit zur bekanntesten Auszeichnung der Welt. Das Band war schwarz mit wei\u00dfen Seitenstreifen f\u00fcr Kombattanten und wei\u00df mit schwarzen Seitenstreifen f\u00fcr Nichtk\u00e4mpfer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1660\" aria-describedby=\"caption-attachment-1660\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-19-Gro\u00dfkreus-aus-OL-1817.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1660\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-19-Gro\u00dfkreus-aus-OL-1817.jpg\" alt=\"Abb. 19: Gro\u00dfkreuz zum Eisernen Kreuz. Abb. aus der Ordensliste 1817.\" width=\"770\" height=\"734\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-19-Gro\u00dfkreus-aus-OL-1817.jpg 770w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-19-Gro\u00dfkreus-aus-OL-1817-300x285.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-19-Gro\u00dfkreus-aus-OL-1817-314x300.jpg 314w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1660\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 19: Gro\u00dfkreuz zum Eisernen Kreuz. Abb. aus der Ordensliste 1817.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Gro\u00dfkreuz wurde lediglich an f\u00fcnf Pers\u00f6nlichkeiten vergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">1813<br \/>\n<\/span>&#8211; F\u00fcrst Bl\u00fccher von Wahlstatt, General-Feldmarschall<br \/>\n&#8211; Graf B\u00fclow von Dennewitz, General der Infanterie<br \/>\n&#8211; Karl Johann, Kronprinz von Schweden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">1814<br \/>\n<\/span>&#8211; Graf Tauentzien von Wittenberg, General der Infanterie<br \/>\n&#8211; Graf Yorck von Wartenberg, General der Infanterie<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eine Sonderstufe lie\u00df Friedrich Wilhelm III ausschlie\u00dflich f\u00fcr den Generalfeldmarschall Bl\u00fccher anfertigen. Einen goldenen Stern mit aufgelegtem Eisernen Kreuz.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Verleihungen der 1. Klasse<br \/>\n<\/span>1813 \u2192 162 Vergaben<br \/>\n1814 \u2192 169 Vergaben<br \/>\n1815 \u2192 290 Vergaben<br \/>\n1816 \u2192 45 Vergaben<br \/>\n1817 \u2192 2 Vergaben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Von den 668 Vergaben gingen nur etwa 10 Prozent an Mannschaftsdienstgrade. Hier eine gewisse, dem Offizierskorps vorbehaltene Exklusivit\u00e4t zu attestieren, d\u00fcrfte wohl nicht als spekulativ einzuordnen sein. Das alle St\u00e4nde verbindende Pathos kann f\u00fcr die 1. Klasse somit nicht unbedingt reklamiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Zur Gesamtanzahl kommen noch zwei Verleihungen der 1. Klasse am wei\u00dfen Band mit schwarzen Seitenstreifen an den Staatskanzler F\u00fcrst von Hardenberg und den Staatsminister Freiherr von Humboldt hinzu.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Insgesamt also 670 Vergaben der Kreuze zur 1. Klasse.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1661\" aria-describedby=\"caption-attachment-1661\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-20-F\u00fcrst-August-von-Hardenberg-1750-1822.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1661\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-20-F\u00fcrst-August-von-Hardenberg-1750-1822.jpg\" alt=\"Abb. 20: Karl August F\u00fcrst von Hardenberg mit den Insignien der 1. und 2. Klasse des Eisernen Kreuzes am wei\u00dfen Band mit schwarzer Einfassung. Nach ihm und Karl Freiherr vom Stein, benannte man die preu\u00dfische Neuordnung des Staates. Die Stein-Hardenbergschen Reformen, bildeten den Grundstein f\u00fcr ein modernes Staatswesen und schlie\u00dflich auch ein Fundament f\u00fcr die Erfolge der Befreiungskriege.\" width=\"1000\" height=\"660\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-20-F\u00fcrst-August-von-Hardenberg-1750-1822.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-20-F\u00fcrst-August-von-Hardenberg-1750-1822-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-20-F\u00fcrst-August-von-Hardenberg-1750-1822-454x300.jpg 454w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1661\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 20: Karl August F\u00fcrst von Hardenberg mit den Insignien der 1. und 2. Klasse des Eisernen Kreuzes am wei\u00dfen Band mit schwarzer Einfassung. Nach ihm und Karl Freiherr vom Stein, benannte man die preu\u00dfische Neuordnung des Staates. Die Stein-Hardenbergschen Reformen, bildeten den Grundstein f\u00fcr ein modernes Staatswesen und schlie\u00dflich auch ein Fundament f\u00fcr die Erfolge der Befreiungskriege.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Von den Abzeichen der 1. Klasse des Eisernen Kreuzes gibt es sehr unterschiedliche Varianten. Die ersten als Bandkreuze gefertigten Kreuze, erwiesen sich als unbrauchbar. Verschiedene Modelle zum ann\u00e4hen verwarf man ebenfalls. Schlie\u00dflich einigte man sich auf ein Nadelsystem.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1662\" aria-describedby=\"caption-attachment-1662\" style=\"width: 286px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-21-EKI-1813.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1662 \" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-21-EKI-1813.jpg\" alt=\"Abb. 21: Die Dekoration zur 1. Klasse des Eisernen Kreuzes, aus der Ordensliste 1817 entnommen.\" width=\"286\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-21-EKI-1813.jpg 477w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-21-EKI-1813-143x300.jpg 143w\" sizes=\"auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1662\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 21: Die Dekoration zur 1. Klasse des Eisernen Kreuzes, aus der Ordensliste 1817 entnommen.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Verleihungen der 2. Klasse an Kombattanten<br \/>\n<\/span>1813 \u2192 4.493 + 162 Tr\u00e4ger die auch die 1. Klasse trugen = 4.655 Vergaben<br \/>\n1814 \u2192 2.145 + 169 Tr\u00e4ger die auch die 1. Klasse trugen = 2.313 Vergaben<br \/>\n1815 \u2192 2.643 + 290 Tr\u00e4ger die auch die 1. Klasse trugen = 2.933 Vergaben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Zu den 9.902 vergebenen Kreuzen der 2. Klasse m\u00fcssen noch die 47 Dekorationen der in den Jahren 1816\/17 nachtr\u00e4glich mit dem EK1 Ausgezeichneten hinzugerechnet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Insgesamt also 9.949 Vergaben einer 2. Klasse am schwarzen Band mit wei\u00dfen Seitenstreifen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1663\" aria-describedby=\"caption-attachment-1663\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-22-EK-Veteranen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1663\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-22-EK-Veteranen.jpg\" alt=\"Abb. 22: Zwei Altersbildnisse dekorierter Veteranen. Die Aufnahmen d\u00fcrften aus dem Jahr 1863 oder danach stammen, da Beide bereits die Erinnerungsdenkm\u00fcnze von 1863 an ihren Ordensspangen tragen.\" width=\"1000\" height=\"659\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-22-EK-Veteranen.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-22-EK-Veteranen-300x197.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-22-EK-Veteranen-455x300.jpg 455w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1663\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 22: Zwei Altersbildnisse dekorierter Veteranen. Die Aufnahmen d\u00fcrften aus dem Jahr 1863 oder danach stammen, da Beide bereits die Erinnerungsdenkm\u00fcnze von 1863 an ihren Ordensspangen tragen.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Verleihungen der 2. Klasse an Nicht-Kombattanten<br \/>\n<\/span>1813 \u2192 es sind keine Vergaben in der Ordensliste verzeichnet<br \/>\n1814 \u2192 135 Vergaben<br \/>\n1815 \u2192 24 Vergaben<br \/>\n1816 \u2192 116 Vergaben<br \/>\n1817 \u2192 67 Vergaben<br \/>\n1818 \u2192 16 Vergaben<br \/>\n1819 \u2192 5 Vergaben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Inklusive der beiden Kreuze der Tr\u00e4ger der 1. Klasse, wurden demnach 365 Eiserne Kreuze der 2. Klasse am wei\u00dfen Band mit schwarzen Seitenstreifen vergeben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1664\" aria-describedby=\"caption-attachment-1664\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-23-EKII-1813.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1664 \" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-23-EKII-1813.jpg\" alt=\"Abb. 23: EKII 1813 aus der Ordensliste 1817.\" width=\"600\" height=\"1156\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-23-EKII-1813.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-23-EKII-1813-155x300.jpg 155w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-23-EKII-1813-531x1024.jpg 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1664\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 23: EKII 1813 aus der Ordensliste 1817.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1665\" aria-describedby=\"caption-attachment-1665\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-24-EKII-1813-Berliner-Guss.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1665\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-24-EKII-1813-Berliner-Guss.jpg\" alt=\"Abb. 24: EKII 1813, Katalogisiert nach Heyde C1, nach Wernitz AII\/5 T12 - T14 und der Berliner Eisengie\u00dferei zugeordnet, 15,3 g.\" width=\"1000\" height=\"629\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-24-EKII-1813-Berliner-Guss.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-24-EKII-1813-Berliner-Guss-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-24-EKII-1813-Berliner-Guss-476x300.jpg 476w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1665\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 24: EKII 1813, Katalogisiert nach Heyde C1, nach Wernitz AII\/5 T12 &#8211; T14 und der Berliner Eisengie\u00dferei zugeordnet, 15,3 g.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Zu den 9.949 und 365 bis hier feststellbaren Vergaben einer 2. Klasse, kommen noch 7.305 Anspruchsberechtigte, denen ein EK nach dem Tod eines Tr\u00e4gers zugeteilt wurde. Ein Anspruch auf Vererbung bestand nur auf die 2. Klasse des Eisernen Kreuzes am schwarzen Band.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Insgesamt wurden somit also 17.619 Eiserne Kreuze der 2. Klasse f\u00fcr die Befreiungskriege verliehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1666\" aria-describedby=\"caption-attachment-1666\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-25-EKII-1813-Verleihungsserie-ab-1834.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1666\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-25-EKII-1813-Verleihungsserie-ab-1834.jpg\" alt=\"Abb. 25: EKII 1813, katalogisiert nach Heyde C6, nach Wernitz, T 19 - T 22 und der Serie zuzuordnen, die auf Befehl K\u00f6nig Friedrich Wilhelm IV ab 1834 hergestellt wurden um alle noch Erbberechtigten auszuzeichnen. Charakteristisch f\u00fcr diese St\u00fccke ist die Krone mit dem Perlenreif. Die Kerne wurden in der Berliner Eisengie\u00dferei hergestellt; 13,9 g.\" width=\"1000\" height=\"624\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-25-EKII-1813-Verleihungsserie-ab-1834.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-25-EKII-1813-Verleihungsserie-ab-1834-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-25-EKII-1813-Verleihungsserie-ab-1834-480x300.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1666\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 25: EKII 1813, katalogisiert nach Heyde C6, nach Wernitz, T 19 &#8211; T 22 und der Serie zuzuordnen, die auf Befehl K\u00f6nig Friedrich Wilhelm IV ab 1834 hergestellt wurde um alle noch Erbberechtigten auszuzeichnen. Charakteristisch f\u00fcr diese St\u00fccke ist die Krone mit dem Perlenreif. Die Kerne wurden in der Berliner Eisengie\u00dferei hergestellt; 13,9 g.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Das Kulmer Kreuz<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Diese Auszeichnung geh\u00f6rt nicht zu den regul\u00e4ren, preu\u00dfischen Orden und Ehrenzeichen. Dennoch muss es als Erinnerungszeichen f\u00fcr die Russischen Garden, die unter gro\u00dfen Opfern, im August 1813, den R\u00fcckzug der Verb\u00fcndeten nach der verlorenen Schlacht bei Dresden deckten, Erw\u00e4hnung finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Insgesamt sandte das Preu\u00dfische Kriegsministerium nach den Befreiungskriegen 11.563 Kreuze nach St. Petersburg um die russischen Truppen damit dekorieren zu k\u00f6nnen. Form und Gestalt \u00e4hnelten dem Eisernen Kreuz. Das Kulmer Kreuz wurde jedoch grunds\u00e4tzlich ohne Band getragen. Aus den Versuchsreihen zum eigentlichen Kreuz der ersten Klasse des Eisernen Kreuzes entnahm man, ausweislich der GOK Akten, vom Berliner Juwelier Godet hergestellte, silberne Kreuze. Diese Kulmer-Kreuze f\u00fcr Offiziere kosteten einen Thaler und waren r\u00fcckseitig mit \u00d6sen versehen. Es wurden nachweislich 450 St\u00fcck davon hergestellt. Die aus Eisenblech gefertigten Ausf\u00fchrungen f\u00fcr Mannschaften, dokumentieren sich heute nach einem Exemplar im Deutschen Historischen Museum und weisen eindeutig L\u00f6cher zum ann\u00e4hen am Rand aus.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Die Kriegsdenkm\u00fcnze f\u00fcr Kombattanten<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Gestiftet per AKO am Weihnachtstage des Jahres 1813 als besonderes Denkzeichen des dankbaren Vaterlandes, erhielten die Medaille alle Kombattanten die vorwurfsfrei mitgefochten hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Zwei Varianten dieser Medaillen sind bekannt. Zum einen die sogenannte Pariser Pr\u00e4gung bei der die Enden der Kreuzarme direkt den Rand der Medaille bilden und die sp\u00e4tere Ausf\u00fchrung, hergestellt in der Berliner M\u00fcnze, mit den sogenannten geraden Armen. Gepr\u00e4gt wurden beide Ausf\u00fchrungen aus erobertem, franz\u00f6sischem St\u00fcckgut, wovon auch die Randinschrift \u201eAus erobertem Gesch\u00fctz\u201c Zeugnis gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00dcber die Verleihungszahlen existieren nur gesch\u00e4tzte Angaben. Der bisherige Konsens liegt bei etwa 340.000 Exemplaren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1667\" aria-describedby=\"caption-attachment-1667\" style=\"width: 678px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-26-1813-1.Mod_.-157g.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1667\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-26-1813-1.Mod_.-157g.jpg\" alt=\"Abb. 26: KDM 1. Modell, 1813, mit runden Armen; 15,7 g.\" width=\"678\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-26-1813-1.Mod_.-157g.jpg 678w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-26-1813-1.Mod_.-157g-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-26-1813-1.Mod_.-157g-477x300.jpg 477w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1667\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 26: KDM 1. Modell, 1813, mit runden Armen; 15,7 g.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1668\" aria-describedby=\"caption-attachment-1668\" style=\"width: 663px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-27-1813-2.Mod_.-163-g.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1668\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-27-1813-2.Mod_.-163-g.jpg\" alt=\"Abb. 27: KDM 2. Modell, 1813, mit geraden Armen; 16,3 g.\" width=\"663\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-27-1813-2.Mod_.-163-g.jpg 663w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-27-1813-2.Mod_.-163-g-300x189.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-27-1813-2.Mod_.-163-g-474x300.jpg 474w\" sizes=\"auto, (max-width: 663px) 100vw, 663px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1668\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 27: KDM 2. Modell, 1813, mit geraden Armen; 16,3 g.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Eine AKO erteilt dar\u00fcber Auskunft, dass f\u00fcr 1814 und f\u00fcr K\u00e4mpfer die in beiden Jahren fochten, weitere Denkm\u00fcnzen zur Auspr\u00e4gung kommen sollten. Zitat: \u201eDas Jahr 1814 \u2013 wir d\u00fcrfen es unter Gottes fernerem Beistand hoffen \u2013 die Thatenreihe glorreich schlie\u00dfen und dann ist dieses ehrende Denkzeichen auch diesem Jahre geweiht. Wer in beiden Jahren mitgek\u00e4mpft, erh\u00e4lt die Denkm\u00fcnze auch mit der zweifachen Jahreszahl\u201c.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1669\" aria-describedby=\"caption-attachment-1669\" style=\"width: 702px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-28-1814-1.Mod_.-158g.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1669\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-28-1814-1.Mod_.-158g.jpg\" alt=\"Abb. 28: KDM 1. Modell, 1814, mit runden Armen; 15,8 g.\" width=\"702\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-28-1814-1.Mod_.-158g.jpg 702w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-28-1814-1.Mod_.-158g-300x182.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-28-1814-1.Mod_.-158g-494x300.jpg 494w\" sizes=\"auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1669\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 28: KDM 1. Modell, 1814, mit runden Armen; 15,8 g.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1670\" aria-describedby=\"caption-attachment-1670\" style=\"width: 711px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-29-1814-2.Mod_.-156g.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1670\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-29-1814-2.Mod_.-156g.jpg\" alt=\"Abb. 29: KDM 2. Modell, 1814, mit geraden Armen; 15,6 g.\" width=\"711\" height=\"425\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-29-1814-2.Mod_.-156g.jpg 711w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-29-1814-2.Mod_.-156g-300x179.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-29-1814-2.Mod_.-156g-500x298.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 711px) 100vw, 711px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1670\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 29: KDM 2. Modell, 1814, mit geraden Armen; 15,6 g.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1671\" aria-describedby=\"caption-attachment-1671\" style=\"width: 708px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-30-13_14-1.Mod_.154g8574.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1671\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-30-13_14-1.Mod_.154g8574.jpg\" alt=\"Abb. 30: KDM 1. Modell, 1813\/14, mit runden Armen; 15,4 g.\" width=\"708\" height=\"434\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-30-13_14-1.Mod_.154g8574.jpg 708w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-30-13_14-1.Mod_.154g8574-300x183.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-30-13_14-1.Mod_.154g8574-489x300.jpg 489w\" sizes=\"auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1671\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 30: KDM 1. Modell, 1813\/14, mit runden Armen; 15,4 g.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1672\" aria-describedby=\"caption-attachment-1672\" style=\"width: 725px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-31-13_14-2.Mod_.156gF0EF.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1672\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-31-13_14-2.Mod_.156gF0EF.jpg\" alt=\"Abb. 31: KDM 2. Modell, 1813\/14, mit geraden Armen; 15,6 g.\" width=\"725\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-31-13_14-2.Mod_.156gF0EF.jpg 725w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-31-13_14-2.Mod_.156gF0EF-300x174.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-31-13_14-2.Mod_.156gF0EF-500x291.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1672\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 31: KDM 2. Modell, 1813\/14, mit geraden Armen; 15,6 g.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1673\" aria-describedby=\"caption-attachment-1673\" style=\"width: 643px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-32-Bittenfeld-Karl-Eberhard-Herwarth-von-GdI.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1673\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-32-Bittenfeld-Karl-Eberhard-Herwarth-von-GdI.jpg\" alt=\"Abb. 32: Der sp\u00e4tere General der Infanterie, Karl Eberhard Herwarth von Bittenfeld, mit der KDM 1813\/1814 an erster Position seiner gro\u00dfen Ordensspange.\" width=\"643\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-32-Bittenfeld-Karl-Eberhard-Herwarth-von-GdI.jpg 643w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-32-Bittenfeld-Karl-Eberhard-Herwarth-von-GdI-192x300.jpg 192w\" sizes=\"auto, (max-width: 643px) 100vw, 643px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1673\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 32: Der sp\u00e4tere General der Infanterie, Karl Eberhard Herwarth von Bittenfeld, mit der KDM 1813\/1814 an erster Position seiner gro\u00dfen Ordensspange.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Nat\u00fcrlich durften auch die Kriegsteilnehmer des Jahres 1815 nicht unbedacht bleiben und so erging mit der AKO vom 3. Oktober 1815 die Weisung, auch eine Medaille f\u00fcr das Kriegsjahr 1815 zu pr\u00e4gen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1674\" aria-describedby=\"caption-attachment-1674\" style=\"width: 676px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-33-1815-158g.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1674\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-33-1815-158g.jpg\" alt=\"Abb. 33: KDM 2. Modell, 1815, mit geraden Armen; 15,8 g am originalen Band.\" width=\"676\" height=\"599\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-33-1815-158g.jpg 676w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-33-1815-158g-300x265.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-33-1815-158g-338x300.jpg 338w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1674\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 33: KDM 2. Modell, 1815, mit geraden Armen; 15,8 g am originalen Band.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Eine Ausf\u00fchrung mit gebogenen Armen kann es mit der Jahreszahl 1815 nicht geben, da nun bereits die M\u00fcnze in Berlin pr\u00e4gte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1675\" aria-describedby=\"caption-attachment-1675\" style=\"width: 826px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-34-H\u00fcttenmeister-Ferdinand-Zimmermann-mit-Tochter-Marie-1779-1853.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1675\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-34-H\u00fcttenmeister-Ferdinand-Zimmermann-mit-Tochter-Marie-1779-1853.jpg\" alt=\"Abb. 34: Der H\u00fcttenmeister Ferdinand Zimmermann tr\u00e4gt als einzige Auszeichnung stolz eine Medaille f\u00fcr K\u00e4mpfer.\" width=\"826\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-34-H\u00fcttenmeister-Ferdinand-Zimmermann-mit-Tochter-Marie-1779-1853.jpg 826w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-34-H\u00fcttenmeister-Ferdinand-Zimmermann-mit-Tochter-Marie-1779-1853-247x300.jpg 247w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1675\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 34: Der H\u00fcttenmeister Ferdinand Zimmermann tr\u00e4gt als einzige Auszeichnung stolz eine Medaille f\u00fcr K\u00e4mpfer.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1676\" aria-describedby=\"caption-attachment-1676\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-35-Kapit\u00e4n-August-Hahn-Kompanief\u00fchrer-im-12.-Schl.-LW-IR.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1676\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-35-Kapit\u00e4n-August-Hahn-Kompanief\u00fchrer-im-12.-Schl.-LW-IR.jpg\" alt=\"Abb. 35: Beurkundung fand die Vergabe einer Medaille im Regelfall durch den jeweiligen Einheitskommandeur. Es existiert eine gro\u00dfe Vielfalt an Vordrucken zu diesen Besitzzeugnissen. Die gezeigte Befugnis zum Tragen der Denkm\u00fcnze f\u00fcr den Feldzug von 1813 und 1814, f\u00fcr den Compagnie F\u00fchrer August Hahn, ausgestellt am 10. Januar 1815, unterzeichnete der Kommandeur des 12 ten Schlesischen Landwehr Infanterie Regiments, Freiherr von Buttlar.\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-35-Kapit\u00e4n-August-Hahn-Kompanief\u00fchrer-im-12.-Schl.-LW-IR.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-35-Kapit\u00e4n-August-Hahn-Kompanief\u00fchrer-im-12.-Schl.-LW-IR-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-35-Kapit\u00e4n-August-Hahn-Kompanief\u00fchrer-im-12.-Schl.-LW-IR-449x300.jpg 449w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1676\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 35: Beurkundung fand die Vergabe einer Medaille im Regelfall durch den jeweiligen Einheitskommandeur. Es existiert eine gro\u00dfe Vielfalt an Vordrucken zu diesen Besitzzeugnissen. Die gezeigte Befugnis zum Tragen der Denkm\u00fcnze f\u00fcr den Feldzug von 1813 und 1814, f\u00fcr den Compagnie F\u00fchrer August Hahn, ausgestellt am 10. Januar 1815, unterzeichnete der Kommandeur des 12 ten Schlesischen Landwehr Infanterie Regiments, Freiherr von Buttlar.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Zwischenzeitlich regelte eine AKO vom Februar 1815 auch noch, wie mit den Medaillen der verstorbenen Tr\u00e4ger zu verfahren sei. Zum ewigen Andenken sollten die Medaillen der Verstorbenen beim jeweiligen Kirchspiel aufbewahrt und ausgestellt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ein sp\u00e4terer Nachtrag kl\u00e4rte noch, dass dies nicht f\u00fcr Medaillen von Ausl\u00e4ndern und Selbstm\u00f6rdern galt. Diese waren an die GOK abzuf\u00fchren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1677\" aria-describedby=\"caption-attachment-1677\" style=\"width: 787px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-36-1813_14-1.Modell-171gA6DE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1677\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-36-1813_14-1.Modell-171gA6DE.jpg\" alt=\"Abb. 36: Beispiel einer urspr\u00fcnglich im Kirchspiel aufbewahrten Kriegsdenkm\u00fcnze, hier eines unbekannten Soldaten. 1. Modell, 1813\/14, mit runden Armen; 17,1 g mit Band und Schildchen.\" width=\"787\" height=\"616\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-36-1813_14-1.Modell-171gA6DE.jpg 787w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-36-1813_14-1.Modell-171gA6DE-300x234.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-36-1813_14-1.Modell-171gA6DE-383x300.jpg 383w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1677\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 36: Beispiel einer urspr\u00fcnglich im Kirchspiel aufbewahrten Kriegsdenkm\u00fcnze, hier eines unbekannten Soldaten. 1. Modell, 1813\/14, mit runden Armen; 17,1 g mit Band und Schildchen.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Leider sind heute die meisten Tafeln aus den Kirchen entfernt worden. Zweihundert Jahre nach dem Ausbruch der Befreiungskriege ist das Gedenken an die einstigen Teilnehmer der Feldz\u00fcge offensichtlich nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1678\" aria-describedby=\"caption-attachment-1678\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-37-Vergleich-KDM-und-FEK.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1678\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-37-Vergleich-KDM-und-FEK.jpg\" alt=\"Abb. 37: Erst bei der zweiten Ausf\u00fchrung, der Berliner Pr\u00e4gung, kommt die Intention Friedrich Wilhelm III, n\u00e4mlich die Gestaltung so anzulegen, dass das hinterlegte Kreuz einem russischen Georgskreuz \u00e4hnelt und nicht wie oft falsch dargestellt einem Eisernen Kreuz, voll zum Tragen. H\u00e4tten die Machthaber im Dritten Reich den wirklichen Sachverhalt erkannt, h\u00e4tte das bekannte Frontk\u00e4mpferkreuz vielleicht eine andere Gestaltung erhalten. Bildmontage, Markus Bodeux, Herne.\" width=\"1000\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-37-Vergleich-KDM-und-FEK.jpg 1000w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-37-Vergleich-KDM-und-FEK-300x115.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-37-Vergleich-KDM-und-FEK-500x192.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1678\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 37: Erst bei der zweiten Ausf\u00fchrung, der Berliner Pr\u00e4gung, kommt die Intention Friedrich Wilhelm III, n\u00e4mlich die Gestaltung so anzulegen, dass das hinterlegte Kreuz einem russischen Georgskreuz \u00e4hnelt und nicht wie oft falsch dargestellt einem Eisernen Kreuz, voll zum Tragen. H\u00e4tten die Machthaber im Dritten Reich den wirklichen Sachverhalt erkannt, h\u00e4tte das bekannte Frontk\u00e4mpferkreuz vielleicht eine andere Gestaltung erhalten. Bildmontage, Markus Bodeux, Herne.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Die Kriegsdenkm\u00fcnze f\u00fcr Nichtk\u00e4mpfer<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Januar 1815 beauftragte K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III die GOK Vorschl\u00e4ge zu einer Kriegsdenkm\u00fcnze f\u00fcr Nicht-Kombattanten vorzulegen. F\u00fcr alle die an der Seite der fechtenden St\u00e4nde ihre Pflicht erf\u00fcllten und dabei die Gefahren und Entbehrungen der Krieger teilten, stiftete er dann per AKO vom 14.12.1815 eine entsprechende Nichtk\u00e4mpfer-Medaille die zwei Jahre sp\u00e4ter noch einigen bisher vernachl\u00e4ssigten Milit\u00e4rpersonen, wie beispielsweise Blockade- und Besatzungstruppen, zug\u00e4nglich gemacht wurde. Im Gegensatz zu den K\u00e4mpfermedaillen war diese Dekoration nach dem Tode des Inhabers r\u00fcckgabepflichtig.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Durch die sp\u00e4te Stiftung kam es bei dieser Medaille nicht zu einer zweiten Modellreihe. Die aus Eisen gegossenen Denkm\u00fcnzen waren von l\u00e4nglich runder Form, im die Oberfl\u00e4che geschw\u00e4rzt und wurden an einem wei\u00dfen Band mit schwarzen und orangen Seitenstreifen getragen. Aufgrund ihrer Form vergab der Volksmund schnell den Namen <em>Eiserne Pflaume<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Verleihungszahlen k\u00f6nnen nur gesch\u00e4tzt werden. Das bisherige Einvernehmen liegt bei etwa 36.000 Exemplaren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1679\" aria-describedby=\"caption-attachment-1679\" style=\"width: 641px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-38-1813-71g.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1679\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-38-1813-71g.jpg\" alt=\"Abb. 38: Nicht-Kombattanten-Medaille 1813; 7,1 g.\" width=\"641\" height=\"429\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-38-1813-71g.jpg 641w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-38-1813-71g-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-38-1813-71g-448x300.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 641px) 100vw, 641px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1679\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 38: Nicht-Kombattanten-Medaille 1813; 7,1 g.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1680\" aria-describedby=\"caption-attachment-1680\" style=\"width: 633px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-39-1814-66g.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1680\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-39-1814-66g.jpg\" alt=\"Abb. 39: Nicht-Kombattanten-Medaille 1814; 6,6 g.\" width=\"633\" height=\"417\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-39-1814-66g.jpg 633w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-39-1814-66g-300x197.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-39-1814-66g-455x300.jpg 455w\" sizes=\"auto, (max-width: 633px) 100vw, 633px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1680\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 39: Nicht-Kombattanten-Medaille 1814; 6,6 g.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1681\" aria-describedby=\"caption-attachment-1681\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-40-1813_14-68gF8EC.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1681\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-40-1813_14-68gF8EC.jpg\" alt=\"Abb. 40: Nicht-Kombattanten-Medaille 1813\/14; 6,8 g.\" width=\"650\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-40-1813_14-68gF8EC.jpg 650w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-40-1813_14-68gF8EC-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-40-1813_14-68gF8EC-477x300.jpg 477w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1681\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 40: Nicht-Kombattanten-Medaille 1813\/14; 6,8 g.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1682\" aria-describedby=\"caption-attachment-1682\" style=\"width: 691px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-41-1815-77g.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1682\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-41-1815-77g.jpg\" alt=\"Abb. 41: Nicht-Kombattanten-Medaille 1815; 7,7 g mit original vern\u00e4htem Seiden-Bandst\u00fcck.\" width=\"691\" height=\"550\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-41-1815-77g.jpg 691w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-41-1815-77g-300x238.jpg 300w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Abb.-41-1815-77g-376x300.jpg 376w\" sizes=\"auto, (max-width: 691px) 100vw, 691px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1682\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 41: Nicht-Kombattanten-Medaille 1815; 7,7 g mit original vern\u00e4htem Seiden-Bandst\u00fcck.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1719\" aria-describedby=\"caption-attachment-1719\" style=\"width: 795px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bl\u00fcmener-Battl.-ArztJohann-Gottfried-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1719\" src=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bl\u00fcmener-Battl.-ArztJohann-Gottfried-01.jpg\" alt=\"Abb. 42: Abbildungen die das Tragen einer &quot;Eisernen Pflaume&quot; dokumentieren sind \u00e4u\u00dferst selten. Auf dieser Pastellzeichnung ist der Bat. Arzt, Dr. Johann Gottfried Bl\u00fcmener mit seiner deutlich erkennbaren Nichtk\u00e4mpfermedaille portr\u00e4tiert. Abbildung mit freundlicher Genehmigung der Gemeinschaft Berliner Ordensfreunde.\" width=\"795\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bl\u00fcmener-Battl.-ArztJohann-Gottfried-01.jpg 795w, https:\/\/www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de\/DGOWP\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bl\u00fcmener-Battl.-ArztJohann-Gottfried-01-238x300.jpg 238w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1719\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 42: Abbildungen die das Tragen einer &#8222;Eisernen Pflaume&#8220; dokumentieren sind \u00e4u\u00dferst selten. Auf dieser Pastellzeichnung ist der Bat. Arzt, Dr. Johann Gottfried Bl\u00fcmener mit seiner deutlich erkennbaren Nichtk\u00e4mpfermedaille portr\u00e4tiert.<br \/>Abbildung mit freundlicher Genehmigung der Gemeinschaft Berliner Ordensfreunde.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Abschlie\u00dfend soll zur zeitlichen Einordnung einzelner Realien noch folgender Hinweis gestattet sein. Ein typologisches Identifikationsschema f\u00fcr die drei Jahre des milit\u00e4rischen Konfliktes, ist oftmals nicht m\u00f6glich. Vielmehr handelt es sich bei den meisten Auszeichnungen dieser kurzen Aktionsperiode um die Modelle, die so im ersten Drittel des 19ten Jahrhunderts zur Vergabe kamen. Durch die sehr hohen nach Russland vergebenen St\u00fcckzahlen des Milit\u00e4r-Verdienstordens, d\u00fcrften insbesondere von dieser Auszeichnung, heute mehr alternativ gefertigte, zeitgen\u00f6ssische Zweitst\u00fccke existieren als probem\u00e4\u00dfige Originale erhalten geblieben sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Befreiungskriege im Spiegel preu\u00dfischer Auszeichnungen. Eine historische und statistische \u00dcbersicht. Von Mike Estelmann Die hier vorgestellte Ausarbeitung basiert im Wesentlichen auf den Grundlagen der 2013 ausgerichteten Sonderausstellung w\u00e4hrend der Sammlerb\u00f6rse in Gunzenhausen. Die statistischen Auswertungen st\u00fctzen sich dabei haupts\u00e4chlich auf amtliche Quellen, den Ordenslisten 1817 und 1825. 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